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Erntebittgottesdienst – Gemeinschaft unterm Scheunendach

Erntebittgottesdienst – Gemeinschaft unterm Scheunendach

Erntebittgottesdienst – Gemeinschaft unterm Scheunendach:

Ein ganz besonderer Tag in Oberschöllenbach

Pfarrerin Kathrin Hager, Claudia Fensel-Kraus, Elfriede Beier-Wölfel und weitere Kirchenmitglieder richteten am vergangenen Sonntag, 19. April 2026, das größte kirchliche Fest seit dem FFW-Festgottesdienst 2006 in Oberschöllenbach aus. Der evangelische, regionale Erntebittgottesdienst auf dem Fensel-Kraus-Hof fand mit seinem anschließenden Mittagstisch und weiteren Attraktionen trotz schlechtem Wetter extrem großen Anklang.

Für unseren kleinen Ort mit seinen rund 900 Einwohnern war der 19. April 2026 ein wahrlich außergewöhnliches Ereignis. Dass ein regionaler Gottesdienst in dieser Größenordnung bei uns stattfindet, ist keine Selbstverständlichkeit.

Unter der federführenden Organisation der Kirchengemeinde Eschenau sowie Pfarrerin Kathrin Hager aus Eckenhaid, kamen Besucher aus insgesamt fünf Gemeinden – Beerbach, Eckenhaid, Eschenau, Forth und Kalchreuth – sowie aus den umliegenden Orten zum Erntebittgottesdienst zu uns nach Oberschöllenbach.

Andacht zwischen Stroh und Landmaschinen

Obwohl sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite zeigte, es war viel zu kalt und regnete zeitweise, ließen sich die Gäste die Stimmung nicht verderben. Familie Fensel-Kraus hatte ihren Bauernhof geöffnet und bot unter dem schützenden Scheunendach eine ganz besondere Kulisse. Inmitten von landwirtschaftlichen Geräten und dem Duft von frischem Stroh entstand eine bodenständige und herzliche Atmosphäre.

Pfarrerin Hager aus Eckenhaid und Pfarrer Thiele aus Kalchreuth leiteten gemeinsam die Liturgie. Im Zentrum standen die Bitten um ein gutes Gedeihen auf unseren Feldern und die so wichtige Wertschätzung für die Arbeit in der Landwirtschaft – Themen, die hier bei uns im Dorf noch tief verwurzelt sind.

Kulinarik und Gemeinschaft bis zum Nachmittag

Nach dem geistlichen Teil ging es zum gemütlichen Beisammensein über. KArin und Anton Pech vom „Reiterstübla“ sorgte für ein herzhaftes Mittagessen, während die örtlichen Landfrauen mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und frischem Kaffee für den süßen Abschluss sorgten. Bis ca. 15 Uhr füllte sich der Hof mit Leben, Gesprächen und einem starken Gefühl der Nachbarschaft.

Ein solches Ereignis zu stemmen, erfordert viel Herzblut. Ein riesiges Dankeschön geht daher an unsere „Macherinnen“ Claudia Fensel-Kraus und Elfriede Beier-Wölfel sowie an alle Helfer, die beim Auf- und Abbau, sowie bei der Bewirtung so tatkräftig angepackt haben. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre unser Dorfleben nur halb so bunt.

Wir blicken dankbar auf diesen Tag zurück und hoffen nun gemeinsam mit unseren Landwirten auf eine gute Erntezeit!

Verfasser: Heinz Wölfel, Hobby-Chronist

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